Donnerstag, 30. April 2015

Nicht immer, aber immer öfter: Collarhemd

Bis vor gar nicht langer Zeit war die Sache für mich klar: Das Collarhemd steht für ein "High Church"-Kirchenverständnis und für ein priesterliches Selbstverständnis dessen, der es trägt. Pastoren, die Collar tragen, betonen den Abstand ihrer selbst zur Gemeinde und halten sich möglicherweise sogar für "was besseres". Das war mein Bild, und mein Misstrauen war Collarträgern deshalb stets gewiss.

Irgendwann hab ich mich dann mal länger mit einem der Kollegen unterhalten, die man fast immer mit Collar sieht. Der Kollege hat erzählt, wie es ihm damit ergeht. Wir haben viel gelacht und: Es ist ihm gelungen, mich neugierig zu machen. Bis dahin hatte ich selbst Collarhemden - wenn überhaupt - im Gottesdienst getragen. Aber nun wollte ich es einfach mal probieren, das auch außerhalb zu tun.

Gesagt, getan: Am nächsten Tag saß ich also mit Collarhemd in meinem Stammcafe, ging damit durch die Fußgängerzone und nahm bewusst den Bus auf dem Weg zu einem Hausbesuch. Und was soll ich sagen? Die Erfahrungen, die ich machte, waren bemerkenswert:

  • Ich war für die Menschen erkennbar als Vertreter der Kirche. Das Collarhemd ist eine Art Signal: Ja, ich komme von der Kirche. Und: Ja, ich bin darauf auch ansprechbar, wenn du das willst. 
  • Im Cafe setzte sich jemand zu mir. "Darf ich Sie was fragen?" Schnell entwickelte sich ein Gespräch über den Glauben. 
  • Im Bus sprach mich ein Flüchtling an, der erst seit kurzem hier in der Stadt lebt. Zuhause habe er immer in einem Neuen Testament gelesen, das er aber nach Deutschland nicht mitnehmen konnte. Ob ich ihm vielleicht... Nichts leichter als das.
Als ich am Abend dieses Experimentes Bilanz zog, konnte ich nicht umhin, festzustellen: So einfach und unkompliziert war ich noch nie mit mir fremenden Menschen über den Glauben ins Gespräch gekommen. 

Seitdem trage ich nicht immer, aber immer öfter Collarhemden - nicht so sehr innerhalb der Gemeinde, sondern am liebsten gerade dann, wenn ich in der Stadt unterwegs bin. Im Alltag. 

Natürlich gibt es dabei auch negative Erlebnisse. Einmal hat ein junger Mann aus einer Gruppe Jugendlicher, die an mir vorbeigingen, demonstrativ ausgespuckt. Das kann passieren. Aber das wars dann auch schon. 

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Zum Hochkirchler werde ich sicher nicht mehr. Schon gar nicht durch ein Hemd. Und zu einem Pastor, der ein priesterliches Bild von sich selbst hat und das in der Gemeinde lebt, hoffe ich auch nicht. Aber gerne bin ich in der Stadt erkennbar als ein "Mann der Kirche", den man ansprechen kann auf den Glauben und die Zweifel, die man hat, und der sich Zeit nimmt für ein Gespräch über Gott und die Welt und das Leben. 

Und wenn ich heute ohne Collar unterwegs bin, dann kann es passieren, dass ich mich abends darüber wundere, dass heute gar nichts Besonderes vorgefallen ist und ich niemanden besser kennengelernt habe. Schade eigentlich, oder? 

Sonntag, 26. April 2015

Projekt Weinstock

1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner.
2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe.
3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen.
7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.


Johannes 15,1-8

Das Ziel der Jüngerschaft: Frucht


Auch wenn selbst die letzten bunten Eier jetzt erfolgreich vertilgt wurden und der Osterschmuck schon wieder im Keller verstaut ist: Wir befinden uns vom Kirchenjahr her immer noch in der österlichen Freudenzeit. Jeder Sonntag zwischen Ostern und Himmelfahrt hat dabei sein eigenes österliches Thema, seinen ganz besonderen Fokus, und heute geht es um das neue Leben, das der Auferstandene denen schenkt, die an ihn glauben. Neues Leben. Neue Schöpfung. Wie sieht das aus? Was kennzeichnet einen Jünger Jesu – also einen, der sein Leben mit dem Auferstandenen teilt?

Der erste Hinweis, den unser Text auf all diese Fragen gibt, heißt: Das neue Leben der Jünger Jesu, derer also, die sich Christen nennen, ist ein Projekt Gottes, des Vaters. Um ihn geht es am Anfang und am Ende unseres Gleichnisses: in Vers 1 und in Vers 8. Jesus stellt sich selbst als Weinstock und uns als Reben, die mit ihm verbunden sind, ganz in den Dienst des Vaters. Er ist der Weingärtner, der ganze Weinstock ist sein Projekt.

Und dieser Weingärtner – Gott, der Vater – hat eben was ganz Bestimmtes im Sinn mit seinem Projekt: Er will wie jeder Winzer, der was auf sich hält, am Ende Trauben sehen. Das Ziel des ganzen Projektes Weinstock ist die Frucht. 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt. Ein Winzer verwendet viel Mühe und Arbeit auf seinen Weinstock. Das ist ein richtig harter Job. Geduldig und fleißig arbeitet er das ganze Jahr über an seinem Weinstock. Er tut das, damit er im Herbst viele und vor allem gute Trauben trägt, damit er also Frucht bringt.

Unsere Freundschaft mit dem auferstandenen Jesus, unser Glaube, ist ein Teil dieses Projektes Weinstock und hat als solches ein klares Ziel: Der Glaube soll uns so prägen, dass wir Frucht bringen. Paulus beschreibt diese Frucht des Glaubens in Galater 5 genauer: „Wenn der Heilige Geist unser Leben beherrscht“, schreibt er, dann „wird er Frucht in uns wachsen lassen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ (Galater 5,22-23) Eine beeindruckende Liste, oder? Das ist die Frucht, die der Weingärtner Gott von uns erwartet und die er in uns wirken will. Das sind sozusagen die 9 Rebsorten des Glaubens: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Im Grunde geht es hier um ein urmethodistisches Anliegen: Wenn ein Mensch zum Glauben an Christus kommt, dann ist seine Geschichte mit Gott nicht zu Ende, so nach dem Motto: "Hurra, ich bin gerettet und komme in den Himmel, und das wars jetzt." Nein, meine Bekehrung zum Glauben ist nicht das Ende meiner Geschichte mit Gott, sondern im Gegenteil: sie ist ein neuer Anfang. Jetzt kann Gott durch seinen Heiligen Geist anfangen, mich zu verwandeln, mein Leben neu zu machen und so zu gestalten, wie er es will. Jetzt beginnt die Zeit des Wachsens im Glauben und in der Liebe, damit mein Glaube Frucht bringt für die Menschen um mich herum und für die Welt, in der Gott sein Reich baut. Unsere methodistische Tradition nennt diese Frucht des Glaubens kurz und einprägsam Heiligung. In Gottes Projekt Weinstock geht es um die Frucht des Glaubens, und das ist unsere Heiligung.

Gott hat also ein klares Ziel mit uns: dass unser Leben Frucht bringe, nämlich Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung – das also, was Paulusuns im Galaterbrief als Früchte des Geistes vorstellt.

Was aber muss geschehen, damit das wirklich wird – damit unser Leben als Christen tatsächlich diese Frucht bringt? Seine Antwort gibt Jesus im Gleichnis aus zwei Perspektiven: die erste beschäftigt sich damit, was Gott tut, die zweite damit, was wir tun können (und sollen).

Was Gott tut, damit dein Glaube Frucht bringt: Abschneiden und Zurückschneiden

Erstens also: Was tut Gott, damit dein und mein Glaube Frucht bringt? Er ist ja schließlich der Weingärtner, und der Weinstock ist sein Projekt. Was also tut er als guter Winzer für gute Frucht? Jesu Antwort: Er schneidet die Reben, also uns, zurück und er schneidet faule Reben notfalls auch ab. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. Und 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen.

Ein guter Winzer macht das so: Er schneidet die Reben an seinem Weinstock immer und immer wieder zurück. Er lässt sie nicht wild wachsen und wuchern, sondern er formt sie, indem er sie stutzt. Wenn er das nicht konsequent genug tut, dann gibt es im Herbst zwar quantitativ viele Trauben, aber qualitativ schlechten Wein. Deshalb arbeiten gute Winzer nach der Regel: Lieber weniger, aber dafür qualitativ hochwertige Trauben. Nicht die Masse machts, sondern der Geschmack.

So auch Gott: Damit in uns die Früchte des Geistes wachsen - Liebe und Freundlichkeit und Güte -, schneidet er uns zurück, formt er uns – immer und immer wieder. Ich empfinde das als sehr wichtiges Bild, bei dem es sich lohnt, dass wir es uns ganz bewusst machen. Das Beschneiden ist ja zunächst mal durchaus schmerzlich: Gott stutzt uns zurecht. Das kann wehtun – wenn er mir zum Beispiel deutlich macht, dass ich immer noch süchtig bin: nach Nikotin oder Alkohol oder Geld oder Pornographie zum Beispiel, und dass diese Sucht der Freiheit, die er mir schenken will, im Weg steht. Nur ein Beispiel. Aber ich denke: Manche Glaubenskrise oder Lebenskrise, in der wir stecken und unter der wir leiden, bedeutet vielleicht, dass Gott gerade jetzt dabei ist, mich als Rebe an seinem Weinstock zu beschneiden – mich zurechtzustutzen. Das tut möglicherweise ganz schön weh, aber es muss sein, damit ich neue Frucht bringen kann. Gott will mir mit dem Beschneiden nicht wehtun, sondern er will, auch wenn das schmerzhaft ist, den Weg freimachen für die Früchte des Geistes in meinem Leben. Es ist gut, das zu wissen und es im Sinn zu behalten für Krisenzeiten.

Und im Ernstfall, sagt Jesus, da schneidet Gott nicht nur zurück, sondern er schneidet einzelne Reben auch ab. Es gibt auch Reben, die haben definitiv keine Perspektive, überhaupt jemals Frucht zu tragen. Und diese Reben schneidet der Winzer dann ab und wirft sie weg. Das klingt brutal, ist es aber nicht. Denn die Wahrheit ist: Diese faulen Reben nehmen, wenn sie nicht abgeschnitten werden, den andern, die durchaus Frucht bringen können, den Raum und die Energie, die sie zum Wachsen brauchen. Sie bringen nicht nur selbst keine Frucht, sondern sie stehen den andern, die durchaus Frucht bringen können, noch im Weg und halten sie auf. Gott muss diese Reben also wegnehmen, wenn er nicht das ganze Projekt Weinstock vor die Wand fahren will.

Seid mir nicht böse, aber an dieser Stelle habe ich auch an unsere Gemeinde gedacht. Viele von euch leiden im Moment an der vielen Veränderng, die der Gemeinde zugemutet wird. Viele sind sich nicht sicher, wie es weitergehen soll in der Immanuelkirche. Und manche fragen auch: Hat Gott die Gemeinde, uns, vielleicht aufgegeben? Ich verstehe euren Frust ganz gut. Aber nachdem ich über unsern Text nachgedacht habe, möchte ich euch fragen: Kann es sein, dass Gott diese Gemeinde keineswegs verlassen hat, sondern im Gegenteil sie gerade zurückstutzt, weil das mal nötig ist, um neu zu wachsen? Dass er sie ganz bewusst in eine Krise führt, weil er sie eben gerade nicht aufgegeben hat, sondern von ihr erwartet, dass sie noch viele gute Frucht bringen kann? Hätten wir denn Matze und Matthias und Birgit und Harry und Sergej und all die andern neuen Freunde gewonnen, mit denen wir so gerne zusammenleben, wenn Gott uns nicht so schmerzlich zurückgeschnitten hätte? Und kann es deshaolb auch jetzt so sein, dass die Schmerzen, die wir empfinden, notwendig sind, damit neue Frucht aufbrechen kann? Damit neues Wachstum entsteht?

Diese Fragen will ich uns als Gemeinde stellen, aber auch mir selbst und allen, die als Einzelne gerade eine Krise im Glauben durchleben. Kann es sein, dass Gott uns gerade zurückstutzt, damit es zu neuem Wachstum und neuer Frucht kommen kann? Wenn du beim Projekt Weinstock dabeibist, weil du mit Christus lebst, dann kannst du dich jedenfalls felsenfest auf eines verlassen: Der Weingärtner Gott tut seinen Job als ein guter Winzer. Er tut alles, was nötig ist, damit die Reben am Weinstock Frucht bringen. Wenn dir das gerade richtig weh tut, dann darfst du wissen, dass er dich damit nicht quälen, sondern reinigen will, damit du neue und gute Frucht bringen kannst.

Was du tun kannst, damit dein Glaube Frucht bringt: In Christus bleiben

Die zweite Perspektive, die Jesus einnimmt, ist der Blick auf uns – auf die Reben. Was können und sollen denn wir tun, damit unser Glaube Frucht bringt?

Um mal im Bild zu bleiben: Reben am Weinstock, die müssen, um Frucht zu bringen und Trauben zu tragen, eigentlich nichts weiter tun als ganz buchstäblich in der Sonne rumzuhängen. Das ist gute Botschaft, finde ich. Reben strampeln sich nicht ab, damit Trauben an ihnen wachsen, sondern die Trauben wachsen einfach, weil Gott es regnen und die Sonne scheinen lässt. Das liegt in der Natur der Sache. Übertragen auf uns: Dass die Früchte des Geistes in unserm Leben als Christen wachsen, das müssen wir nicht machen.  Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung - die 9 Rebsorten des Glaubens – sie wachsen einfach – ganz natürlich.

Was wir tun können, um Gott bei seiner Arbeit an uns zu unterstützen, ist: bleiben. Am Weinstock Christus bleiben und uns auf diese Weise die Sonne des Heiligen Geistes so richtig auf den Pelz scheinen lassen. Das ist alles. Jesus nennt das Wort „Bleiben“ 7 mal in unserm Gleichnis. So wichtig ist ihm das: Alles, was wir tun müssen, ist bleiben: an und in ihm bleiben. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Und wie geht das - Bleiben? Das Wort hört sich erstmal ziemlich passiv an, ist es aber gar nicht. Es gibt nämlich zwei ganz aktive Dinge, die ich tun kann, um in Christus zu bleiben. Jesus nennt sie in Vers 7: Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. In Jesus bleiben kann ich, wenn ich mich immer wieder an Jesu Worten orientiere und wenn ich die Freundschaft mit ihm pflege, indem ich bete.

Wenn ich also den Weingärtner Gott bei seiner Arbeit unterstützen will, damit Früchte des Glaubens in meinem Leben entstehen, dann wirft mich Jesus auf zwei ganz elementare geistliche Übungen zurück: Lies die Bibel, sagt er mir, und beschäftige dich besonders mit meinen Worte in den Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes), und zweitens bleib in Kontakt mit mir, indem du wagemutig betest und dabei wirklich was von Gott erwartest. Dann wirst du Wunder erleben, und dann werden die Früchte des Geistes tatsächlich in dir wachsen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Wie sieht also das neue Leben aus, das der auferstandene Christus uns schenkt? Es ist Gottes Projekt: das Projekt Weinstock. Gott arbeitet an seinem Weinstock, indem er ihn hegt und pflegt und - wenn das nötig ist - auch zurückschneidet und stutzt - auch wenn das manchmal ganz schön schmerzhaft für uns ist. Wir aber können und sollen Gott in seiner Arbeit an uns unterstützen, indem wir in Christus bleiben, und das heißt seine Worte lesen und uns danach richten und aufrichtig und wagemutig beten. Dann, durch dieses Zusammenwirken von Gott, dem Weingärtner, Christus, dem Weinstock und uns, den Reben, wachsen in uns die Früchte des Glaubens: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Und sie wachsen ganz organisch, ganz natürlich, ohne dass wir uns plagen und abrackern müssen. Sie wachsen durch den Heiligen Geist, mit dem Gott uns beschenkt und in dem er in uns wirken und uns verwandeln kann. Jesus beschreibt hier kein Sein, keinen Zustand, sondern ein Werden. Jesus verlangt nicht von uns, dass wir all das schon sind, sonderner er vertraut uns und traut uns zu, dass wir es werden: 8 Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger. Das schenke uns Gott.

Amen.