Donnerstag, 18. September 2014

Einheit statt Uniformität

Paulus schreibt: „Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid, in aller Demut und Sanftmut, in Ge­duld. Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einig­keit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.“ 
(Epheser 4,1-6)

So richtig gerne ermahnen lassen wir uns nicht, stimmts? Auch nicht von Paulus. Ich zumindest nicht. Ermahnung, das klingt mir zu sehr nach erhobenem Zeige­finger, und ich muss unwillkührlich an meine Mutter denken, die mich nie aus dem Haus gehen ließ ohne die Frage: „Junge, hast du auch ein Unterhemd an?“ Heute kann ich darüber schmunzeln, aber damals...

Trotz meiner Abneigung gegen erhobene Zeigefinger will ich die Worte des Apostels auf mich wirken lassen. Ihm geht es um die Einheit der Gemeinde – um die „Einig­keit im Geist“.

Einigkeit, das bedeutet ja nicht Uniformität und Gleichschritt. Mit Kollektivismus und Zwang hat das paulinische Verständnis von Einheit nichts zu tun. Es geht um die Einheit der Freien, oder besser: um die Einheit der von Christus Befreiten.

Da werden wir nicht in eine Uniform gezwungen (auch nicht geistlich) oder in eine Schablone gepresst, und wir müssen auch nicht in Reih und Glied marschieren. DIESE Einheit, die Einheit in Christus, entsteht, wenn wir so sein dürfen, wie wir sind, und die Freiheit haben, die anderen eben auch so zu lieben, wie sie sind. Dazu ermutigt uns Paulus – einander selbstbewusst zu „ertragen in Liebe“. Was uns verbindet und eins macht, ist ja keine gleichmacherische Ideologie, sondern der eine Herr, der uns zu seinem Leib in der Welt macht: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.

So wird dann die Ermahnung für mich bei genauerem Hinsehen zur Ermutigung: Du darfst frei sein, weil Christus dich befreit hat. Mach kräftig Gebrauch von deiner Freiheit und genieße es, andere, die es anders machen, auch zu respektieren. Liebe sie, gerade weil sie anders sind. Du musst sie dir nicht gleich machen wollen, um eins mit ihnen zu sein. Die wahre Einheit liegt in  der liebevoll respektierten Vielfalt.

Dienstag, 9. September 2014

Herzliche Einladung zur Freizeit des Kirchlichen Unterrichts (im Distrikt Essen)

KU-Freizeit Herbst 2014

8.-10. Oktober
in Recklinghausen

„Gemeinsam unterwegs!“


Wann? Mittwoch, 08.10.14, 17 Uhr bis Freitag, 10.10.14, 14 Uhr

Wo? EmK Recklinghausen, Limperstraße 34, 45657 R'hausen

Was? Zusammen singen, beten, feiern, Gemeinschaft finden, reden und und und

Wie teuer? 60 Euro pro Person

Und das Beste ist: DU BIST HERZLICH EINGELADEN!

Die teilnehmenden Jugendlichen sollten gebracht und abgeholt wer­den. Ein Abholdienst vom Bahnhof Recklinghausen ist nach Absprache möglich.

Leitung: Pastorin Ruthild Steinert und Pastor Uwe Hanis, Fon 0163-3736467

Mitzubringen sind:

  • Schlafsack und ggf. Luma
  • Kleidung (auch für Regen), Waschzeug, Handtücher
  • feste Schuhe
  • Hausschuhe
  • Bibel und Schreibzeug
  • Krankenkassenkarte!!

Wenn du ein Instrument spielst, kannst du es gerne mitbringen. Auch  Gesellschaftsspiele sind willkom­men.

Anmeldung:

Die verbindliche Anmeldung kann bis zum 30. September per Telefon oder E-Mail – gerne auch durch die Pastorin oder den Pastor – bei

Uwe Hanis
Mühlenstraße 16
32756 Detmold
05231-23297
detmold@emk.de
erfolgen.

Bei Ankunft in Recklinghausen soll­test du dann den Teilnahmebeitrag von 60 € und die ausgefüllte und un­terzeichnete Anmeldung (Rückseite) dabeihaben.