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Es werden Posts vom März, 2014 angezeigt.

Wüstenzeiten

(Predigt in der EmK Detmold am 09.03.2014)

Um die Wüste geht es im Evangelium für den heutigen ersten Sonntag der Passionszeit. Ich lese Matthäus 4,1-11:

“(1) Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt. Dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. (2) Als er 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger. 
(3) Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiel, dass aus diesen Steinen Brot wird. (4) Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt. 
(5) Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel (6) und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab. Denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. (7) Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stelle…

Eine Frau voller Liebe

"Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll kostbarem wohlriechendem Öl zu ihm und goss es über sein Haar. Die Jünger wurden unwillig, als die das sahen, und sagten: Wozu diese Verschwendung? Man hätte das Öl teuer verkaufen und das Geld den Armen geben können. Jesus bemerkte ihren Unwillen und sagte zu ihnen: Warum  lasst ihr die Frau nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer. Als sie das Öl über mich goss, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt. Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo dieses Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern und erzählen, was sie getan hat." (Matthäus 26,4-13)

Gewalt, Vernichtung, Verrat und Machmissbrauch. Darum geht es in Matthäus 26 und auch in der heutigen Tagesschau. Die Mächtigen wollen Jesus aus dem Weg haben - diesen Störenfried - , ihn endlich zum Schweigen bringen…

... und zog in unsere Nachbarschaft

"Und das Wort Gottes wurde ein Mensch aus Fleisch und Blut und zog in unsere Nachbarschaft"
(Johannes 1,14 - The Message, ins Deutsche übertragen)
(Predigt, gehalten in der EmK Detmold am 02. März 2014)
“Dass in unserer Gemeinde gerade etwas aufbricht, merke ich,” sagt sie, als wir uns gegenübersitzen. “Ich spüre, dass da gerade was Neues entsteht, dass sich was bewegt. Aber ich weiß noch nicht so richtig, wohin uns das führt. Mir ist nicht nicht klar, wohin Gott mit uns geht.” Ich höre ihr zu und stelle fest: Mir geht es ganz ähnlich. Gott ist mit uns unterwegs. Wir spüren, dass er uns an die Hand nimmt und uns einen Weg zeigen will, den Menschen in Detmold zu dienen. Aber wie dieser Weg genau aussieht, das wissen wir noch nicht. Ein paar Tage später hab ich am Schreibtisch gesessen und auf der Website von Fresh Expressions gestöbert. Eine Menge Mutmachgeschichten gibt es da - deshalb besuche ich diese Website sehr gerne. Und eine davon hat mich an diesem Tag besonders an…