Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom September, 2011 angezeigt.

Nur Jesus

Übersetzung der UpperRoom Andach vom 27. September 2011

Original von Andy Baker, Tennessee, USA


"Geht hin in alle Welt und macht alle Völker zu Jüngern. Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe." Jesus nach Matthäus 28.

Neulich las ich einen Artikel über eine christliche Gemeinde in China und darüber, wie sie das Thema Evangelisation angehen. Sie haben ein großes Bedürfnis danach, das Evangelium weiterzugeben und mit der Botschaft Jesu so viele Menschen wie nur möglich zu erreichen.

"Große Programme oder beeindruckende Veranstaltungen können wir uns nicht leisten," sagen sie. "Alles, was wir zu geben haben, ist Jesus."

Auch im ersten Jahrhundert hat die Kirche die gute Nachricht von Jesus in ihrer Welt ohne Großveranstaltungen und raffiniertes Equipment kommuniziert. Sie haben einfach ihren Glauben gelebt und ihren Nachbarn und Freunden davon erzählt. Und die Kirche erleb…

Schalt das Fernlicht ein

Kurzandacht für den Männerchor Detmold am 19.09.2011

Ich bin nachtblind. Wenn es dunkel um mich her ist, sehe ich nichts. Das ist in der Stadt nicht weiter schlimm. Echte Dunkelheit kennen wir ja kaum. Die Straßenbeleuchtung, Autoscheinwerfer und helle Wohnzimmer sorgen dafür, dass es bei uns nie wirklich dunkel wird.

Als ich im Versicherungsaußendienst gearbeitet habe, musste ich oft mit meiner Nachtblindheit kämpfen. Ich hatte viele Kunden auf dem Land, und wenn ich dann abends nach dem letzten Kundenbesuch nach Hause fuhr und es richtig dunkel war, dann brauchte ich mein Fernlicht, um vernünftig fahren zu können. Wenn ich das Fernlicht nicht einschalten konnte (zum Beispiel auf einer kurvigen Straße), musste ich mit maximal 30 km/h über die Landstraße juckeln. Jeder km/h schneller hätte nicht funktioniert.

Warum erzähle ich euch das? Der Vers, der uns am Sonntag im Gottesdienst beschäftigt hat, hieß: "Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege." (aus…

Das Beste, was mir je passiert ist.

Gedanken zur Tageslosung

Wir Christen in Europa scheinen in der Defensive zu sein. Gewiss, man hört und schätzt uns:
als politische Berater in (scheinbar) besonders ethisch relevanten Fragen wie solchen der Bio- und Gentechnologie oder der Sterbehilfe, als lebendes Zeichen der in letzter Zeit so oft beschworenen jüdisch-christlichen Tradition des Kontinents, als willkommener Garant der Feierlichkeit bei besonderen Anlässen usw. 
Was dabei oft vergessen wird: Unser eigentlicher Auftrag als Christen ist es nicht, als Wohlfühl-Deko einer post-christlichen Gesellschaft zu dienen. Unser Auftrag ist es, die beste und wichtigste Botschaft, die die Welt je vernommen hat, allen Menschen zu bezeugen.

Gott selbst ist Mensch geworden, um für alle Menschen zu leben und zu sterben. Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. (Johannesevangelium 3,16).

Dieser Satz ist für uns Christen ein…

Wo zwei oder drei...

Es ist ein Monatsspruch, der genau zur rechten Zeit kommt: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen," sagt Jesus. (Matthäusevangelium 18, 20)

Die Sommerferien liegen gerade hinter uns oder gehen (wie hier in NRW) zu Ende. Viele Stühle in den Gottesdiensten blieben leer, in vielen Gemeinden fanden außer am Sonntag nur wenige oder gar keine Veranstaltungen statt. Und doch haben viele von denen, die da waren, inspirierende Gottesdienste erlebt. Mancher hat Jesu Gegenwart erfahren: in einer guten Predigt, beim Abendmahl, während des Singens, im gemeinsamen Gebet. Diese Erfahrungen der Gegenwart Jesu hängen nicht von der Masse der Versammelten ab.

Jetzt, nach und nach, trudeln die Urlauber wieder ein. Viele kommen aus dem Familienurlaub, der nicht nur (wohltuend) ihren Arbeitsalltag unterbrochen hat, sondern der sie auch aus dem Kreis ihrer Gemeinde eine Zeit lang herausgerissen hat. Für manche war das schwer. Anderen hat es gut getan, i…