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Es werden Posts vom März, 2011 angezeigt.

Die Katastrophe in Japan - ein Ruf zur Umkehr?

Allenthalben lese ich in diesen Tagen Stellungnahmen von Kirchenleiterinnen und -leitern, dass die Katastrophe in Japan uns alle zur Umkehr ruft und mahnt: zur Umkehr weg von einer gefährlichen und nicht beherrschbaren Energieversorgung mit Atomkraft hin zu einer umweltfreundlichen Versorgung durch regenerative Energieträger. Diese Stellungnahmen der Kirchen finde ich gut und richtig.

In Deutschland scheint mir das Geforderte auch weitgehend Konsens zu sein - sowohl in der Bevölkerung als auch in den politischen Parteien. Dissens gibt es über die verträgliche Geschwindigkeit eines solchen Umstiegs, über die Rolle, die die Kohleverstromung angesichts des mit ihr einhergehenden CO2-Ausstoßes dabei spielen kann und über die Gestaltung des Umstiegs. Es ist gut, wenn die Kirchen sich hier einmischen und die anstehenden Debatten über diese Fragen kritisch mit ihrem Rat begleiten.

Was ich allerdings in den kirchlichen Stellungnahmen ein manchmal vermisse, ist der Gedanke, dass uns die Katast…

Eine leere Tafel

Übersetzung der UpperRoom-Andacht vom 6.3.2011

Lies: Lukas 15,11-32

Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, sieh doch, alles ist neu geworden. (2. Korinther 5,17)

Ein Kollege erzählte mir von einem Traum, in dem er die Vergebung durch Gott gespürt hatte. Im Traum hatte er Gott um Vergebung für die Fehler, die er gemacht hatte, gebeten. Gottes Antwort lautete: Schreibe deine Übertretungen auf eine Tafel. Mein Kollege begann dann im Traum mit der Auflistung der Dinge in seinem Leben, die er für "kleinere Sünden" hielt. Zu seiner Überraschung geschah folgendes: Kaum hatte er die Worte aufgeschrieben, wischte sie Gott wieder aus. Verwundert dachte mein Freund darüber nach, was dann wohl mit "schlimmeren Sünden" geschehen würde. Er begann also, Dinge aufzuschreiben, die er in seinem Leben falsch gemacht hatte und die ihm schwerer wiegende Vergehen zu sein schienen. Kaum zu glauben: Auch sie wurden sofort von Gott weggewischt…

Berge versetzen

Übersetzung der UpperRoom-Andacht vom 2. März 2011

Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berg sagen: Hebe dich weg von hier dorthin!, und er wird sich hinwegheben. (Matthäus 17,20 ELB)

Tante Marion hatte acht Kinder und auch darüber hinaus eine große Familie. Sie war diejenige, zu der wir alle gingen, wenn wir Schwierigkeiten oder Sorgen oder auch gute Nachrichten hatten. Etwas, was ich immer an ihr geliebt habe, war, dass wann immer ich mit einem Problem zu ihr kam, sie irgendwann im Verlauf des Gesprächs innehielt und sagte: Lass uns beten. Und taten wir das. Tante Marion vertraute Gott. Die Bibel sagt, dass ein Gebet viel ausrichtet. (Jakobusbrief 5,16). Tante Marion wusste, dass das stimmt und dass wir uns darauf verlassen können.

Sie war ein gutes Vorbild im Glauben. Jeden Morgen konnte man sie am Frühstückstisch sitzen sehen mit ihrer Bibel, einem Andachtsheft und einem Notizbuch. Die meisten Seiten in ihrem Notizbuch waren nicht beschrieben mit ihren S…